Schon im vergangenen Jahr wollte ich unbedingt Wombats sehen. Nach der Lektüre von diversen Büchern war der Wunsch noch größer... 
Aber Leider bin ich mit dem unerfüllten Wunsch auch wieder nach Hause geflogen. Erst ein spontaner Besuch im Duisburger Zoo direkt nach meiner Rückreise hat mich endlich einen Wombat aus nächster Nähe sehen lassen...
In diesem Jahr bin ich vor allem deswegen ins Healesville Sanctury gefahren. Das ist ein großer Tierpark etwa 40 km von Melbourne entfernt, ausschliesslich mit australischen Tieren.
Ud natürlich haben sie dort auch Wombats. Wir sind extra zur Futterungszeit der Wombats hingefahren, um sie ja bloss nicht zu verpassen. Haben gleich an der Kasse gefragt ob sich die auf unserem etwas älteren Prospekt angegebenen Zeiten für die Wombat Fütterung auch nicht geändert haben.
Und????????
Der Dame an der Kasse war es ganz unangenehm, vor allem als wir ihr erzählt haben dass wir vor allem wegen der Wombats da sind....
Healsville hat leider nur noch einen Wombat....
Und der ist gerade an dem Morgen als wir ankamen ins Animal Hospital verlegt worden....
Sie hat sogar noch den Wombatpfleger angerufen und sich erkundigt ob es möglich ist den Wombat im Hospital zu besuchen ...weil wir doch nun aus Deutschland da sind und extra wegen dem Wombat gekommen sind...sie war wirklich nett.
Aber leider war der arme Wombat wohl ernsthaft krank und so hat es auch dieses Mal wieder nicht geklappt mit dem Wombat....
Irgendwie soll das wohl nicht sein....

EMU… die gibt es in Victoria auch noch freilebend…
Es war trotzdem ein sehr schöner Tag und wir haben jedem Menge andere Tiere getroffen.
Der Park ist sehr schön angelegt und jeweils zu einer bestimmten Zeit kommt der Hauptpfleger der jeweiligen Tierart ins Gehege und erzählt über diese Art.
Das war sehr interessant.

Tasmanischer Beutelteufel…
So haben wir beispielsweise erfahren dass die Tasmanischen Beutelteufel aussterben. 80 Prozent des Bestandes sind schon von einem infektiösen Krebs befallen, der sich nicht aufhalten lässt. Glücklicherweise hat man von den verbleibenden Tieren genügend in Zoos untergebracht um nach dem Aussterbender Art in der freien Natur und dem hoffentlich dann auch ausgestorbenem Virus einen Renaturierungsversuch zu starten. Erwähnen braucht man es ja leider nicht...denn solch ein Unheil ist ja fast immer menschengemacht... In diesem Fall ist die Ursache des Infektiösen Krebses vermutlich die Behandlung von Eukalyptus Bäumen mit einem bestimmten Spritzmittel...
Koalas kann man in Healesville sehr gut fotografieren…sie sitzen auf recht niedrigen Bäumen, nur durch einen Graben vom Besucher getrennt….
Sie fressen und schlafen dabei ein…Einfach sooooo niedlich….
Und Vögel gab es in Mengen zu sehen…In Volieren aber auch freifliegend als Futtergäste…. Dies hier ist eine Taubenart, die je nach Lichteinfall in Regenbogenfarben schillert….wunderschön….


und hier der Star der australischen Vögel….der Lyrebird.
Ein Lyrebird hat einen der größten Stimmumfänge im Vogelreich.
Er kann andere Vogelstimmen aber auch Geräusche aus seiner Umgebung perfekt imitieren.
Zum Beispiel in Nationalparks die Alarmanlagen der Touristenautos oder das Auslöseklicken von Kameras und auch die Kettensäge der Waldarbeiter…
Schaut es Euch den folgenden Video an…..an es ist unglaublich!
David Attenborough presents the amazing lyre bird, which mimics the calls of other birds - and chainsaws and camera shutters - in this video clip from The Life of Birds. This clever creature is one of the most impressive and funny in nature, with unbelievable sounds to match the beautiful pictures. From the BBC.